ABI Messung

(Knöchel-Arm-Index) zur Gefäßvorsorge

 

Die ABI Messung (Ankle-Brachial-Index) ist eine bewährte, schmerzfreie und nicht-invasive Untersuchung zur Früherkennung von Durchblutungsstörungen der Beine. Mit diesem diagnostischen Verfahren kann eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) frühzeitig erkannt werden.

In der Praxis Galyan in Blankenfelde-Mahlow führen wir die ABI Messung im Rahmen der Gefäßvorsorge durch. Dabei wird der Blutdruck an beiden Armen und beiden Knöcheln gemessen und miteinander verglichen. Das Verhältnis dieser Werte – der sogenannte Knöchel-Arm-Index – liefert wichtige Hinweise auf mögliche Gefäßverengungen.

Ablauf und Kosten der ABI Messung

Dauer: ca. 10–15 Minuten
Schmerzfrei: keine Vorbereitung notwendig
Befund: sofortige Besprechung möglich

Kosten: 35 €

Die ABI Messung ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und wird von der gesetzlichen Krankenkasse in der Regel nicht übernommen.

Was misst die ABI Messung genau?

Die ABI Messung bewertet die arterielle Durchblutung der unteren Extremitäten. Bei gesunden Gefäßen ist der Blutdruck an den Knöcheln in etwa gleich hoch oder leicht höher als an den Armen. Ist der Wert erniedrigt, kann dies auf eine Arteriosklerose und eine relevante Einschränkung der Durchblutung hinweisen.

Eine unbehandelte pAVK betrifft nicht nur die Beine. Sie gilt als Marker für eine generalisierte Gefäßerkrankung und geht mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall einher. Die frühzeitige pAVK Früherkennung ermöglicht es, präventive Maßnahmen rechtzeitig einzuleiten.

Für wen ist eine ABI Messung besonders sinnvoll?

  • Patienten mit Diabetes mellitus
  • Menschen mit Bluthochdruck
  • erhöhten Cholesterinwerten
  • aktive oder ehemalige Raucher
  • familiäre Herz- oder Gefäßerkrankung
  • Beinschmerzen beim Gehen
  • kalte Füße oder schlecht heilende Wunden
  • Personen ab 65 Jahren zur Gefäßvorsorge

Gerade bei erhöhtem kardiovaskulärem Risiko kann eine regelmäßige Gefäßkontrolle helfen, Folgeschäden zu vermeiden.

Wann sollte die Untersuchung erfolgen?

Eine ABI Messung empfiehlt sich bei neu auftretenden Beinschmerzen, bei erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko oder im Rahmen einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung. Auch bei bereits bekannten Herz- oder Gefäßerkrankungen kann eine ergänzende Gefäßdiagnostik sinnvoll sein.

Bei unauffälligem Befund und bestehenden Risikofaktoren ist eine Kontrolle alle ein bis zwei Jahre empfehlenswert. Bei Diabetes oder bekannten Gefäßerkrankungen erfolgt die Überwachung individuell nach ärztlicher Empfehlung.

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Häufige Fragen zur ABI Messung

Ist die ABI Messung schmerzhaft?

Nein. Die ABI Messung erfolgt über Blutdruckmanschetten und ist in der Regel gut verträglich und schmerzfrei.

Wie zuverlässig ist der ABI Test?

Der ABI Test ist ein etabliertes Screening-Verfahren in der Gefäßdiagnostik. Die Aussagekraft steigt, wenn Beschwerden und Risikofaktoren ärztlich mitbewertet werden.

Kann die ABI Messung eine pAVK früh erkennen?

Ja, die ABI Messung kann Hinweise auf eine pAVK liefern, auch wenn Beschwerden noch mild sind. Bei auffälligen Werten empfehlen wir eine gezielte Abklärung.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In der Regel handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung (IGeL). Die Kosten betragen 35 €.

Wie oft sollte man die ABI Messung durchführen?

Bei unauffälligem Befund und Risikofaktoren ist eine Kontrolle alle 1–2 Jahre sinnvoll. Bei Diabetes oder bekannten Gefäßerkrankungen richtet sich die Häufigkeit nach ärztlicher Empfehlung.

Was sollte ich vor dem Termin beachten?

Meist ist keine Vorbereitung nötig. Eine Medikamentenliste und relevante Vorbefunde helfen bei der ärztlichen Einordnung.